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Walter Labs
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Walter Julius Paul Labs (* 13. Juli 1910 in Gladbeck; â 7. Dezember 1988 in Heidelberg) war ein deutscher Jurist, Verwaltungsbeamter und Experte fĂŒr den Ăffentlichen Personennahverkehr. Als Vertreter des Reichsministeriums fĂŒr die besetzten Ostgebiete war Labs am Holocaust in der vom Deutschen Reich im Zweiten Weltkrieg besetzten Sowjetunion beteiligt. 1976 erhielt er fĂŒr seine Verdienste um den öffentlichen Personennahverkehr das Bundesverdienstkreuz.
Contents
âą Wannseekonferenz
âą Eindeutschung
âą Ehrungen
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Karriere bis 1941
Walter Labs besuchte die Volksschule in Gladbeck und BĂ€rwalde. Nach dem Abitur am Realgymnasium in Gladbeck studierte er Rechtswissenschaft in Göttingen, MĂŒnster und Erlangen.cite-ref-1[1] Er wurde Mitglied der Burschenschaft Brunsviga.cite-ref-2[2] Am 1. Februar 1931 wurde Labs Mitglied der NSDAP (Mitgliedsnummer 447.173). Nach dem Studium der Rechtswissenschaft trat er im August 1931 in seiner Geburtsstadt eine Stelle als Gerichtsreferendar an. An der juristischen FakultĂ€t der UniversitĂ€t Erlangen, einer frĂŒhen Hochburg des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes,cite-ref-3[3] reichte er eine Dissertation ein mit dem Titel Zweck, Wesen und Wirkungen der Vormerkung des BĂŒrgerlichen Gesetzbuches, die 1934 erschien. Seine Approbation zum Dr. jur. erfolgte am 2. November 1933, Referent war der deutschnationale Jurist und Altphilologe Bernhard KĂŒbler.cite-ref-4[4] Im Februar 1935 wurde Labs Regierungsreferendar in MĂŒnster. Im Juni 1938 erfolgte seine Beförderung zum Regierungsassessor, im November 1939 die zum Regierungsrat in Hannover.cite-ref-5[5]
Von Juli 1940 bis Juni 1941 fungierte Labs als Kriegsverwaltungsrat im deutsch besetzten Paris. Nach seiner Beförderung zum Kriegsoberverwaltungsrat war er zuletzt persönlicher Referent des Chefs des Verwaltungsstabes Paris.cite-ref-6[6]
Holocaust und Germanisierung des Ostens
Oberregierungsrat im Reichsministerium fĂŒr die besetzten Ostgebiete
Seit 1941 leitete er im Rang eines Oberregierungsrates die Abteilung II.1 Innere Verwaltung in Alfred Rosenbergs Reichsministerium fĂŒr die besetzten Ostgebiete (RMfdbO).cite-ref-7[7] Labs gehörte dabei dem engsten Kreis um Rosenberg an, âin dem die politischen und strategischen Entscheidungen des Ministeriums getroffen wurden.âcite-ref-8[8] Sein direkter Vorgesetzter war Ludwig Runte.cite-ref-9[9]
Labs verfasste mehrere AufsÀtze zur Verwaltung der in der Sowjetunion eroberten Gebiete. Er wirkte ferner an der Erstellung einer umfassenden, von Alfred Meyer herausgegebenen Darstellung der Rechtssituation in diesen Territorien mit.cite-ref-10[10]
Massaker von Kamenez-Podolsk
Als Vertreter des RMfdbO war Labs am Holocaust beteiligt. Er nahm am 25. August 1941 an einer Sitzung im Hauptquartier des Generalquartiermeisters Oberkommando des Heeres, Eduard Wagner teil, die den Vorbereitungen der fĂŒr den 1. September 1941 geplanten Etablierung des Reichskommissariats Ukraine durch zivile, militĂ€rische und polizeiliche Stellen gewidmet war. Auf dieser Sitzung lieĂ der nicht anwesende Höhere SS- und PolizeifĂŒhrer Russland-SĂŒd Friedrich Jeckeln ausrichten, dass er einen Massenmord an Tausenden von Juden durchfĂŒhren werde:
âMajor Wagner erlĂ€uterte [âŠ]. Bei Kamenetz-Podolsk hĂ€tten die Ungarn etwa 11.000 Juden ĂŒber die Grenze geschoben. In den bisherigen Verhandlungen sei es noch nicht gelungen, die RĂŒcknahme dieser Juden zu erreichen. Der Höhere SS- und PolizeifĂŒhrer (SS-ObergruppenfĂŒhrer Jeckeln) hoffe jedoch, die Liquidation dieser Juden bis zum 1.9.1941 durchgefĂŒhrt zu haben. [âŠ]âcite-ref-11[11]
Die Teilnehmer der Besprechung â anwesend waren neben Wagner und Labs, der die Sitzung auch protokollierte,cite-ref-12[12] Hans Georg Schmidt von Altenstadt als Leiter der Abteilung Kriegsverwaltung beim Generalquartiermeister, Justus Danckwerts als Leiter der Abteilung V âVerwaltungâ der Abteilung Kriegsverwaltung beim Generalquartiermeister und politischer Berater von Hans Georg Schmidt von Altenstadt, Otto BrĂ€utigam als weiterer RMfdbO-Vertreter, Paul Dargel als Vertreter von Erich Koch, dem designierten Reichskommissar im Reichskommissariat Ukraine, Ernst-Anton von Krosigk als Chef des Stabes von Karl von Roques, dem Befehlshaber des RĂŒckwĂ€rtigen Heeresgebietes SĂŒd sowie möglicherweise Ernst von Krause als Chef des Stabes des Wehrmachtbefehlshabers Ukraine und weitere, namentlich nicht genannte Mitarbeiter des Generalquartiermeisters â blieben trotz der Deutlichkeit dieser AnkĂŒndigung ungerĂŒhrt, das Vorhaben wurde nicht weiter erörtert.cite-ref-13[13]cite-ref-14[14]
Der Historiker Dieter Pohl bezeichnete die Zusammenkunft als Verabredung zum Völkermord,cite-ref-15[15] denn kurz nach der Sitzung begann das Massaker von Kamenez-Podolsk mit 23.600 erschossenen Juden.
Wannseekonferenz
Mitte Dezember 1941 erfuhr âder fĂŒr gewöhnlich gut informierte Labsâcite-ref-16[16] durch ein GesprĂ€ch mit Werner Feldscher, Judenreferent im Reichsinnenministerium,cite-ref-17[17] dass eine Konferenz zur âendgĂŒltigen Lösung der Judenfrageâ unmittelbar bevorstehe. In seiner Niederschrift vom 16. Januar 1942 notierte Walter Labs dazu:
âSS-ObergruppenfĂŒhrer Heyderich [sic!] habe mit Genehmigung des FĂŒhrers vom Reichsmarschall den Auftrag erhalten, Vorbereitungen zu treffen, um nach AbschluĂ des Krieges eine sofortige und einheitliche Lösung der Judenfrage in Europa durchzufĂŒhren [âŠ] In dieser Sitzung hĂ€tte Heyderich die Ansicht des Reichssicherheitshauptamtes ĂŒber die Ausdehnung des Judenbegriffs auf Mischlinge ersten Grades und die Schlechterstellung der bisherigen Mischlinge 2. Grades besprechen wollen. Das Ergebnis dieser Besprechung wollte Heyderich zur Grundlage seines Vortrages beim Reichsmarschall bezw. [sic] FĂŒhrer und seines Vorschlages auf AbĂ€nderung der NĂŒrnberger Gesetze verwenden.âcite-ref-18[18]
Diese Konferenz wurde kurzfristig verschoben, fand aber am 20. Januar 1942 in Berlin statt und ist als Wannseekonferenz bekannt.
Eindeutschung
Am 4. Februar 1942, zwei Wochen nach der Wannseekonferenz, nahm Labs an einer behördenĂŒbergreifenden Besprechung im RMfdbO teil, die sich mit der Frage der Eindeutschung â insbesondere in den LĂ€ndern des Baltikums aber auch in der Tschechoslowakei und Polen â befasste.cite-ref-19[19] Labs wohnte diesem Treffen als Vertreter des RMfdbO bei, ebenso Wilhelm Kinkelin, Gerhard von Mende, Hermann Weitnauer sowie Ehrenfried SchĂŒtte. Das Reichssicherheitshauptamt war mit Heinz Hummitzsch und Theodor Girgensohn vertreten, das Rasse- und Siedlungshauptamt mit Bruno Kurt Schultz, das Reichskommissariat fĂŒr die Festigung deutschen Volkstums mit SS-HauptsturmfĂŒhrer Helmut Schubert, das Institut fĂŒr Grenz- und Auslandsstudien mit Gerhard Teich sowie das Kaiser-Wilhelm-Institut fĂŒr Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik mit Eugen Fischer.
Diskutiert wurde unter anderen darĂŒber, inwieweit die ârassisch UnerwĂŒnschten nach dem Osten evakuiert werden mĂŒsstenâ beziehungsweise âob nicht durch die Industrialisierung des baltischen Raumes zweckmĂ€Ăigerweise die rassisch unerwĂŒnschten Teile der Bevölkerung verschrottet werden könnten.â Die Teilnehmer dieser Sitzung kamen zu dem Schluss, âdaĂ bezĂŒglich der Frage des Ostlandes vorher eine genaue ĂberprĂŒfung der Bevölkerung zu erfolgen habe, die nicht als rassische Bestandsaufnahme firmiert werden dĂŒrfte, vielmehr als hygienische Untersuchung u. dgl. getarnt werden mĂŒsse, damit keine Unruhe in der Bevölkerung entstehe.âcite-ref-20[20]
Karriere in der Bundesrepublik Deutschland
Labs war bei Kriegsende fĂŒr ca. drei Monate in Kriegsgefangenschaft oder Internierungshaft geraten. Von Dezember 1945 bis April 1946 arbeitete er als Hilfsarbeiter. Eine im Mai 1946 begonnene Schreinerlehre schloss er im MĂ€rz 1948 mit dem Gesellenbrief ab. FĂŒr Labsâ folgende Karriere war von Bedeutung, dass er sein Entnazifizierungsverfahren vor dem Entnazifizierungshauptausschuss Gladbeck erfolgreich ĂŒberstand. Dabei kam ihm auch ein sog. Persilschein seines Pariser Kriegsverwaltungsratskollegen Rudolf Greifeld zupass. Dieser bescheinigte, Labs habe in Paris im FrĂŒhjahr 1941 die Requirierung eines ganzen StraĂenzuges nahe der Avenue George V verhindert. Der Hauptausschuss gelangte am 3. Dezember 1948 zu dem Beschluss, Labs in die Kategorie V (âunbelastetâ) einzustufen. Die Spruchkammer hielt Labs zugute, er sei aus jugendlichem âIdealismusâ in die NSDAP eingetreten. Zu seiner Rolle im Zweiten Weltkrieg hieĂ es, er habe nur âverwaltungstechnischeâ Aufgaben erfĂŒllt, und zwar âohne jeden politischen Einflussâ. Die Einstufung in âKategorie V âentlastetâ, ermöglichteâ, so der Historiker Bernd-A. Rusinek, âLabs die zweite Karriereâ.cite-ref-21[21]
Bis Ende 1949 arbeitete âOberregierungsrat Labsâ als âwissenschaftlicher Hilfsarbeiter im Forschungsinstitut fĂŒr Sozial- und Verwaltungswissenschaft der UniversitĂ€t Kölnâ und war Mitherausgeber eines Kommentars zur wiedererrichteten Verwaltungsgerichtsbarkeit in der britischen Zone. In der Einleitung beschrieben die Verfasser die âJahre des totalitĂ€ren nationalsozialistischen Regimesâ als âRĂŒckentwicklung zum Polizeistaat, zum obrigkeitsstaatlichen Denkenâ, in denen die ârichterliche UnabhĂ€ngigkeitâ ânach politischen Gesichtspunkten beseitigtâ wurde.cite-ref-22[22] Ein Jahr spĂ€ter publizierte er eine Schrift ĂŒber Ausbildung und Berufsauffassung im Ăffentlichen Dienst.
Ab dem 1. Januar 1950 betĂ€tigte sich Labs 26 Jahre lang an leitender Stelle im Verband öffentlicher Verkehrsbetriebe (VĂV) mit Sitz in Essen (bis 1959) beziehungsweise Köln (ab 1959). Dort begann er als Rechtsreferent und Referent fĂŒr Koordinierungs- und Konzessionsfragen. 1952 stieg er zum stellvertretenden Verbandsdirektor auf. Seit 1957 war Labs Verbandsdirektor und GeschĂ€ftsfĂŒhrendes PrĂ€sidialmitglied. Im Jahr 1975 konnte Labs nicht nur auf 25 Jahre einflussreiche TĂ€tigkeit beim VĂV zurĂŒckblicken, sondern hatte zu diesem Zeitpunkt folgende weitere leitende Funktionen inne: Er war Beiratsmitglied beim Bundesminister fĂŒr Raumordnung, Bauwesen und StĂ€dtebau, GeschĂ€ftsfĂŒhrungsmitglied des Aktionsausschusses Verkehr der EuropĂ€ischen Gemeinschaften, Mitglied des Hauptvorstandes der Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft und Vorstandsmitglied im Deutschen Verkehrssicherheitsrat. Historiker Rusinek urteilt: âIn Verkehrsdingen, so könnte man sagen, fĂŒhrte an Dr. jur. Labs kein Weg vorbei.âcite-ref-23[23] Am 31. Dezember 1975 ging er in den Ruhestand.cite-ref-24[24] Labs publizierte nach 1949 eine Reihe von Schriften zum öffentlichen Nahverkehr.cite-ref-25[25]
Ehrungen
Am 14. Januar 1976 erhielt Walter Labs auf Vorschlag von Heinz KĂŒhn, MinisterprĂ€sident des Landes Nordrhein-Westfalen, fĂŒr seine Verdienste um den öffentlichen Personennahverkehr das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.cite-ref-26[26] Er war zudem Inhaber des VĂV-Ehrenringes.cite-ref-27[27]
Veröffentlichungen (Auswahl)
âą Zweck, Wesen und Wirkungen der Vormerkung des BĂŒrgerlichen Gesetzbuches. Bochum-Langendreer 1934.
âą Die Verwaltung der besetzten Ostgebiete. In: Reich â Volksordnung â Lebensraum. Zeitschrift fĂŒr völkische Verfassung und Verwaltung (Organ des Reichsforschungsrates, Abteilung Staats- und Verwaltungswissenschaften, VorlĂ€ufiges Organ der Internationalen Akademie fĂŒr Staats- und Verwaltungswissenschaften) hrsg. von Wilhelm Stuckart, Gerhard Klopfer, Werner Best, Reinhard Höhn und Rudolf Lehmann, Bd. V (1943), S. 132â166.
âą Die Verwaltung des Reichskommissariats Ostland; in: Deutsche Wirtschaftszeitung 39 (1942), Nr. 12/13, S. 157.
âą Otto v. Werder, Walter Labs, Peter Paul Ortmann: Das Verfahren vor den Verwaltungsgerichten: Kommentar zur Verordnung 165 ĂŒber die Verwaltungsgerichtsbarkeit in d. brit. Zone. Dieckmann, Oldenburg 1949
⹠Ausbildung und Berufsauffassung im öffentlichen Dienst. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Tagung des Instituts zur Förderung öffentlicher Angelegenheiten. Mit Abhandlungen v. Walter Labs, J. O. Roach. Institut zur Förderung öffentlicher Angelegenheiten [Carl Fr. Fleischer], Frankfurt a. M. 1950.
⹠Personennahverkehr in Stadt und Region. Grote, Köln, Berlin 1971, ISBN 3-7745-0114-9.
âą Struktur und Unternehmungsformen des öffentlichen Personennahverkehrs. Alba-Buchverlag, DĂŒsseldorf 1972.
âą Personennahverkehr in Stadt und Region. 2., ĂŒberarb. Auflage. Deutscher Gemeindeverlag Köln, Stuttgart [u. a.] 1979, ISBN 3-555-00394-1.
âą Struktur und Unternehmensformen des öffentlichen Personennahverkehrs. Alba-Buchverlag, 2. Auflage. DĂŒsseldorf 1980, ISBN 3-87094-778-0.
⹠ZeitschriftenaufsÀtze von Walter Labs
Literatur
âą Bernd-A. Rusinek: Der Fall Greifeld, Karlsruhe â Wissenschaftsmanagement und NS-Vergangenheit. KIT Scientific Publishing, Karlsruhe 2019, ISBN 978-3-7315-0844-1, insbesondere das Kapitel A Closer Look: Greifelds EntnazifizierungsfĂŒrsprecher Dr. Jur. Walter Labs (1910â1988), S. 145â149 (= Veröffentlichungen aus dem Archiv des Karlsruher Instituts fĂŒr Technologie; 5).
âą Andreas Zellhuber: âUnsere Verwaltung treibt einer Katastrophe zu âŠâ. Das Reichsministerium fĂŒr die besetzten Ostgebiete und die deutsche Besatzungsherrschaft in der Sowjetunion 1941â1945. Vögel, MĂŒnchen 2006, ISBN 3-89650-213-1.
Weblinks
âą Kurzbiografie. Projekt âBeamte nationalsozialistischer Reichsministerienâ, ns-reichsministerien.de
Einzelnachweise
cite-note-11. â Philipp T. Haase: Walter Labs. In: Beamte nationalsozialistischer Reichsministerien. 24. MĂ€rz 2020, abgerufen am 11. Dezember 2022.
cite-note-22. â Friedrich Vohl (Hrsg.): Burschenschafter-Stammrolle 1991. S. 113.
cite-note-33. â Siehe die Angabe auf der Website der UniversitĂ€t (Memento des Originals vom 2. September 2011 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.uni-erlangen.de.
cite-note-44. â Walter Labs: Zweck, Wesen und Wirkungen der Vormerkung des BĂŒrgerlichen Gesetzbuches. Bochum-Langendreer 1934. S. I und II. Zu KĂŒbler siehe: Die Professoren und Dozenten der Friedrich-Alexander-UniversitĂ€t Erlangen 1743â1960. Im Auftrag des Rektors herausgegeben von Renate Wittern. Teil 1: Theologische FakultĂ€t, Juristische FakultĂ€t. Bearbeitet von Eva Wedel-Schaper, Christoph Hafner und Astrid Ley. UniversitĂ€tsbund Erlangen-NĂŒrnberg e. V., Erlangen 1993, ISBN 3-922135-92-7, S. 136 f.; fau.de
cite-note-55. â Andreas Zellhuber: âUnsere Verwaltung treibt einer Katastrophe zu âŠâ. S. 106, FuĂnote 451.
cite-note-66. â Bernd-A. Rusinek: Der Fall Greifeld, Karlsruhe â Wissenschaftsmanagement und NS-Vergangenheit. KIT Scientific Publishing, Karlsruhe 2019, S. 146 (= Veröffentlichungen aus dem Archiv des Karlsruher Instituts fĂŒr Technologie; 5).
cite-note-77. â Zum Aufgabenkreis dieser Abteilung siehe Andreas Zellhuber: âUnsere Verwaltung treibt einer Katastrophe zu âŠâ. S. 119 f.
cite-note-88. â Andreas Zellhuber: âUnsere Verwaltung treibt einer Katastrophe zu âŠâ. S. 163.
cite-note-99. â Andreas Zellhuber: âUnsere Verwaltung treibt einer Katastrophe zu âŠâ. S. 106, FuĂnote 451 und S. 108.
cite-note-1010. â Alfred Meyer (Hrsg.): Das Recht der besetzten Ostgebiete. Estland, Lettland, Litauen, Weissruthenien und Ukraine. Sammlung der Verordnungen, Erlasse und sonstigen Vorschriften ĂŒber Verwaltung, Rechtspflege, Wirtschaft, Finanzwesen und Verkehr mit ErlĂ€uterungen der Referenten. Unter Mitarbeit von Walter Wilhelmi, Walter Labs, Hans SchĂ€fer. C.H. Beck, MĂŒnchen 1943.
cite-note-1111. â Zitiert nach: Hamburger Institut fĂŒr Sozialforschung (Hrsg.): Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941â1944. Ausstellungskatalog. 1. Auflage. Hamburger Edition, Hamburg 2002, ISBN 3-930908-74-3, S. 132.
cite-note-1212. â Die englischsprachige Ăbersetzung dieses Protokolls findet sich als Dokument PS-197 (Concerning the conference that has taken place on the OKH concerning the transfer of a part of the Ukraine to the civil administration). In: Office of United States Chief of Counsel For Prosecution of Axis Criminality (Hrsg.): Nazi Conspiracy and Aggression. Volume III. United States Government Printing Office, Washington 1946, S. 210â213; loc.gov (PDF); abgerufen am 11. September 2011.
cite-note-1313. â Klaus-Michael Mallmann: Der qualitative Sprung im VernichtungsprozeĂ. Das Massaker von Kamenez-Podolsk Ende August 1941. In: Jahrbuch fĂŒr Antisemitismusforschung, 2001, Band 10, S. 239â264, hier S. 249.
cite-note-1414. â Teilnehmer nach Andrej Angrick: The Escalation of German-Rumanian Anti-Jewish Policy after the Attack on the Soviet Union, June 22, 1941. S. 23, FuĂnote 65; yadvashem.org (PDF; 0,2 MB); abgerufen am 10. August 2011. Andrej Angrick: Zur Rolle der MilitĂ€rverwaltung bei der Ermordung der sowjetischen Juden. In: Babette Quinkert (Hrsg.): âWir sind die Herren dieses Landesâ. Ursachen, Verlauf und Folgen des deutschen Ăberfalls auf die Sowjetunion. VSA-Verlag, Hamburg 2002, ISBN 3-87975-876-X, S. 104â123, hier S. 114, FuĂnote 38.
cite-note-1515. â âIm Grunde verabredeten die Herren hier den Völkermord.â Dieter Pohl: Die Herrschaft der Wehrmacht. Deutsche MilitĂ€rbesatzung und einheimische Bevölkerung in der Sowjetunion 1941â1944. Oldenbourg, MĂŒnchen 2008, ISBN 3-486-58065-5, S. 258.
cite-note-1616. â Andreas Zellhuber: âUnsere Verwaltung treibt einer Katastrophe zu âŠâ. S. 234.
cite-note-1717. â John M. Steiner, Jobst Freiherr von Cornberg: WillkĂŒr in der WillkĂŒr. Befreiungen von den antisemitischen NĂŒrnberger Gesetzen. In: Vierteljahrshefte fĂŒr Zeitgeschichte, 1998, 46, Heft 2, S. 143â188, hier S. 150; ifz-muenchen.de (PDF; 8,5 MB).
cite-note-1818. â Vermerk einer Besprechung mit Regierungsrat Feldscher, verfasst von Walter Labs, Januar 1942 (BA, R6/74, Bl. 54). Zitiert nach dem faksimilierten Dokument aus: Die Wannseekonferenz und der Völkermord an den europĂ€ischen Juden. Katalog der stĂ€ndigen Ausstellung. Herausgegeben vom Haus der Wannsee-Konferenz, Berlin 2006, ISBN 3-9808517-4-5, S. 95. Götz Aly, Susanne Heim: Vordenker der Vernichtung. Auschwitz und die deutschen PlĂ€ne fĂŒr eine neue deutsche Ordnung. Frankfurt a. M. 1993, S. 454, nennen den 16. Januar 1942 als konkretes Datum fĂŒr den Vermerk Labs.
cite-note-1919. â Bericht ĂŒber die Sitzung am 4.2.1942 bei Dr. Kleist ĂŒber die Fragen der Eindeutschung, insbesondere in den baltischen LĂ€ndern. Abgedruckt in: Vierteljahrshefte fĂŒr Zeitgeschichte, 1958, Jg. 6, Heft 3, S. 293â296; ifz-muenchen.de (PDF; 4,9 MB).
cite-note-2020. â Das Dokument ist ebenfalls abgedruckt bei: CzesĆaw Madajczyk (Hrsg.): Vom Generalplan Ost zum Generalsiedlungsplan. Saur, MĂŒnchen [u. a.] 1994, S. 38â41. Zur Bedeutung siehe: Isabel Heinemann: âRasse, Siedlung, deutsches Blutâ. Das Rasse- und Siedlungshauptamt der SS und die rassenpolitische Neuordnung Europas. Wallstein-Verlag, Göttingen 2003, ISBN 3-89244-623-7, S. 367 books.google.de Anahid S. Rickmann: âRassenpflege im völkischen Staatâ. Vom VerhĂ€ltnis der Rassenhygiene zur nationalsozialistischen Politik. Dissertation, UniversitĂ€t Bonn, 2002, S. 239 f.; urn:nbn:de:hbz:5-61983.
cite-note-2121. â Bernd-A. Rusinek: Der Fall Greifeld, Karlsruhe â Wissenschaftsmanagement und NS-Vergangenheit. S. 147â148.
cite-note-2222. â Otto v. Werder, Walter Labs, Peter Paul Ortmann: Das Verfahren vor den Verwaltungsgerichten. Kommentar zur Verordnung 165 ĂŒber die Verwaltungsgerichtsbarkeit in d. brit. Zone. Dieckmann, Oldenburg 1949. Funktionsbeschreibung auf dem Titel, Zitat S. 19 f.
cite-note-2323. â Bernd-A. Rusinek: Der Fall Greifeld, Karlsruhe â Wissenschaftsmanagement und NS-Vergangenheit. S. 148â149.
cite-note-2424. â Zur Karriere im VĂV siehe die Meldungen in der stĂ€dtetag. Zeitschrift fĂŒr Kommunale Praxis und Wissenschaft, Neue Folge, Januar 1976, Jahrgang 29, Heft 1, S. 40 sowie der stĂ€dtetag. Zeitschrift fĂŒr Kommunale Praxis und Wissenschaft, Neue Folge, September 1980, Jahrgang 33, Heft 9, S. 537.
cite-note-2525. â Siehe Abschnitt âWerkeâ.
cite-note-2626. â der stĂ€dtetag. Zeitschrift fĂŒr Kommunale Praxis und Wissenschaft, Neue Folge, Februar 1976, Jahrgang 29, Heft 2, S. 87. Laut Auskunft des BundesprĂ€sidialamts erfolgte diese Ehrung am 15. Dezember 1975.